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Kinder vom Lebens-Spiel-Raum singen im Carpe Diem

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An einem Montag, Ende April erfüllte lauter Kindergesang den Seniorenpark Carpe Diem in Würselen. Eine Gruppe Vorschulkinder aus dem Familienzentrum Lebens-Spiel-Raum besuchte, bepackt mit bunten Tüchern, Fähnchen und kleinen Geschenken die „gute Stube“ der Einrichtung.

Wuselig ging es schon am Treffpunkt zu. Ganz klar, wenn sich 16 Kinder nach dem Kitatag wiedersehen und es gilt, Jacken und Mützen auszuziehen und noch die letzten Singproben durchzuführen. „Eine willkommene Abwechslung für unsere Seniorinnnen und Senioren“, sagt die Betreuerin Daniela Goßen-Römisch. „Wir freuen uns schon seit Tagen auf den Besuch der Kinder.“

Jung und Alt zusammenbringen

Genauso glücklich waren auch die Kinder samt Erzieherin und Kitaleiterin. „Es ist so schön, dass dieser Termin zustande kommt“, sagt Regina Clever, die das Familienzentrums Lebens-Spiel-Raum leitet. „Nach der schwierigen Corona-Zeit sind wir froh, dass wir endlich wieder Besuche wie diese machen können.“ Jung und Alt zusammenzubringen – das war das Ziel dieses Nachmittags. Die Organisation des Programms, die Gestaltung und das Proben mit den Kindern hatte die Erzieherin Claudia Baumgartner übernommen. Einleitend sagte sie: „Seitdem mein Vater hier in der Einrichtung war, wünsche ich mir diesen Besuch. Ich hoffe, dass unsere Kinder ihnen allen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern können.“

Auch die Gitarre der Kitaleiterin Regina Clever kam zum Einsatz.

 

Selbtsgebastelte Maiherzen als Geschenk

Nach kurzer Vorstellungsrunde, bei der jedes Kind seinen Namen sagte und verriet, aus welcher Kindergartengruppe es kommt, ging es dann mit dem vielseitigen Unterhaltungsprogramm los. Es wurde nicht nur gesungen, die Kinder stellten mit kurzen Stücken auch ihr schauspielerisches Talent zur Schau, was nach jeder Darbietung mit Applaus honoriert wurde. Auch einige Requisiten fanden Verwendung, wie bunte Tücher und Fähnchen. Zum Ende ihres Besuchs überreichten die Kinder den Senior:innen noch selbstgebastelte bunte Maiherzen mit den Worten. „Jeder Mensch sollte ein Maiherz bekommen“ und rührten die Beschenkten, die sich mit kleinen Süßigkeiten und einer Erfrischung bedankten.

„Jeder Mensch sollte ein Maiherz bekommen“

Neues Treffen in Planung

Direkt im Anschluss verabredeten die Organisatorinnen ein neues Treffen, aber diesmal würden sie die Liedtexte mitbringen. Denn beim Singen wurde schnell klar, dass auch die Senior:innen mindestens genauso gern singen wie die Kinder. Und so stimmten alle zusammen spontan noch zwei Lieder an, die sowohl Jung und Alt kannten. Der Altersunterschied von etwa 80 Jahren war nun gänzlich verschwunden. Und gelächelt haben nicht nur die Senior:innen, sondern auch die Kinder, denen der Stolz über die gelungene Veranstaltung ins Gesicht geschrieben stand.

 


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